<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>der Wendlaender &#187; Poetisches</title>
	<atom:link href="http://der-wendlaender.de/category/poetisches/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://der-wendlaender.de</link>
	<description>ein Leben in der Einöde</description>
	<lastBuildDate>Fri, 22 Aug 2008 14:53:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>&#8230;</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/285/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/285/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 13:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>
		<category><![CDATA[silverstein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://der-wendlaender.de/poetisches/285/</guid>
		<description><![CDATA[<blockquote><p>All my life, I&#8217;ve never felt so strong as when we&#8217;re all together.<br />
All my days, I&#8217;ve never felt so powerless when you were taken away.<br />
There&#8217;s no one in this world with so much love and so much passion.<br />
We&#8217;ll say goodbye, but we won&#8217;t forget the liberty and fortitude.</p></blockquote>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/285/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>F&#252;r meine Liebe</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/fuer-meine-liebe/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/fuer-meine-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 14:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://der-wendlaender.de/poetisches/fuer-meine-liebe/</guid>
		<description><![CDATA[<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/X95mV06CGh0"></param> <embed src="http://www.youtube.com/v/X95mV06CGh0" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=X95mV06CGh0">Youtubedirektliebhab</a></p>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/fuer-meine-liebe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tr&#228;nen</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/traenen/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/traenen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2007 20:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://der-wendlaender.de/poetisches/traenen/</guid>
		<description><![CDATA[<blockquote><p>Tr&auml;nen  Tr&auml;nen So salzig Wie das Leben Salzig.  Tr&auml;nen So endlos Wie das Meer Endlos.  Hoffnung So klein Im tiefen Meer Verloren. </p></blockquote>
<p><a href="http://www.freitodforum.de/archiv/msg/12111.html">Von Lenny</a></p>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/traenen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachtzug nach Lissabon</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/nachtzug-nach-lissabon/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/nachtzug-nach-lissabon/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Mar 2007 22:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>So hei&szlig;t ein Buch von Pascal Mercier. Und dar&uuml;ber sollten wir eine Arbeit schreiben. In Deutsch. Eine Fortsetzung des Anfangs. Ich hab mitgeschrieben. Und deshalb gibt es nun die Arbeit hier. Ach ja, zun&auml;chst kommt, der Teil der Geschichte, den wir auch vorliegen hatten.</p>
<p><!--more--><br />
<blockquote> Der Tag, nachdem im Leben von Raimund Gregorius nichts mehr sein sollte wie zuvor, begann wie zahllose andere Tage. Er kam um Viertel vor acht von der Bundesterrasse und betrat die Kirchenfeldbr&uuml;cke, die vom Stadtkern hin&uuml;ber zum Gymnasium f&uuml;hrt. Das tat er an jedem Werktag der Schulzeit, und es war immer Viertel vor acht. Als die Br&uuml;cke einmal gesperrt war, machte er nachher im Geschichtsunterricht einen Fehler. Das war vorher nie vorgekommen und es kam auch nachher nie mehr vor. Die ganze Schule sprach tagelang nur von diesem Fehler. Je l&auml;nger die Diskussion dar&uuml;ber dauerte, desto zahlreicher wurden diejenigen, die ihn f&uuml;r einen H&ouml;rfehler hielten. Schlie&szlig;lich gewann diese &Uuml;berzeugung die Oberhand. Es war einfach nicht denkbar, dass Mundus, wie alle ihn nannten, im Griechischen, Lateinischen oder Hebr&auml;ischen einen Fehler machte. Gregorius blickte nach vorn zu den spitzen T&uuml;rmen des Historischen Museums der Stadt Bern hinauf zum Gurten und hinunter zur Aare mit ihrem gletschergr&uuml;nen Wasser. Ein b&ouml;iger Wind trieb tief liegende Wolken &uuml;ber ihn hinweg, drehte seinen Schirm um und peitschte ihm de Regen ins Gesicht. Jetzt bemerkte er die die Frau mitten auf der Br&uuml;cke. Sie hatte die Ellbogen auf das Gel&auml;nder gest&uuml;tzt und las im str&ouml;menden Regen, was wie ein Brief aussah. Sie musste das Blatt mit beiden H&auml;nden festhalten. Als Gregorius n&auml;her kam, zerkn&uuml;llte sie das Papier pl&ouml;tzlich, kn&uuml;llte es zu einer Kugel und warf es in den Raum hinaus. Unwillk&uuml;rlich war Gregorius schneller gegangen und war jett nur noch wenige Schritte von ihr entfernt. Er sah die Wut in ihrem bleichen, regennassen Gesicht. Es war keine Wut, die sich in lauten Worten entladen w&uuml;rde k&ouml;nnen, um dann zu verrauchen. Es war eine verbissene, nach innen gewandte Wut, die schon lange in ihr glimmen musste. Jetzt st&uuml;tzte sich die Frau mit gestreckten Armen auf das Gel&auml;nder, und ihre Fersen glitten aus den Schuhen. Gleich springt sie. Gregorius &uuml;berlie&szlig; den Schirm einem Windsto&szlig;, der ihn &uuml;bers Br&uuml;ckengel&auml;nder hinaustrieb, warf seine Tasche voller Schulhefte zu Boden und stie&szlig; eine Reihen von lauten Fl&uuml;chen aus, die nicht zu seinem gewohnten wortschatz geh&ouml;rten. Die Tasche ging auf, und die Hefte glitten auf den nassen Asphalt. Die Frau drehte sich um. F&uuml;r einige Augenblicke sah sie reglos zu, wie die Hefte vom Wasser dunkler wurden. Dann zog sie einen Filzstift aus der Manteltasche, machte zwei Schritte, b&uuml;ckte sich zu Gregorius hinunter und schrieb ihm eine Folge von Zahlen auf die Stirn.  </p></blockquote>
<p> Pascal Mercier&#160;&#8211; Nachtzug nach Lissabon, ISBN-10: 3442734363, ISBN-13: 978&#8211;3442734368, <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442734363/100002329-21/?m=A3JWKAKR8XB7XF">Bei Amazon bestellen</a></p>
<p>Und nun folgt meine Fortsetzung der Geschichte. Diesmal allerdings nicht als Zitat.</p>
<p>
<p>Gregorius z&ouml;gerte und wusste nicht, ob er sich wehren sollte. Doch noch w&auml;hrend er am &uuml;berlegen war, hatte die Frau den Filzstift zur&uuml;ckgesteckt, drehte sich auf der Stelle um und rannte von der Br&uuml;cke, um dann in einer Seitengasse zu verschwinden. Gregorius\&#8217; &#8220;Warten Sie!&#8221; verhallte ungeh&ouml;rt und dennoch machte er keine Anstalten, die Frau zu verfolgen, denn ihm war bewusst, dass er im historischen Stadtkern, keine Chance hatte sie zu finden.</p>
<p>Stattdessen klaubte er seine, mittlerweile vom Regen durchn&auml;ssten, Hefte zusammen und hing sich die Tasche wieder &uuml;ber die Schulter.</p>
<p>Als er gerade im Begriff war, wieder nach Hause zu gehen, fiel ihm der Brief der Drau wieder ein. Seine Neugier war geweckt und so machte er sich auf die Suche nach dem Brief. Schlie&szlig;lich fand er ihn. Wenn auch nur mit viel Gl&uuml;ck, den der Brief hatte sich an einem Br&uuml;ckenpfeiler verhackt und war nur deshalb nicht von der Br&uuml;cke geweht worden. Mit dem Brief in seiner Tasche machte er sich nun auf seinen Heimweg, denn so brauchte er in der Schule nicht zu erscheinen.</p>
<p>Zu Hause angekommen versuchte er zun&auml;chst alle Schulhefte vor seinem Karmin auszubreiten, damit sie trockneten. Auch entkn&uuml;llter er vorsichtig den Breif und legte ihn zu den Heften. Die Zahlenfolge hatt er indes vergessen und erschrak, als er, beim einlassen eines warmen Bades, im Spiegel die roten Striemen entdeckte. Erst nach ein paar Sekunden fiel ihm wieder ein, dass die Frau ihm etwas auf die Sirn gezeichnet hatte. Schnell holte er sich einen Stift und etwas Papier, um die seltsame Zahlenfolge abzuschreiben. Dies erwies sich als gar nicht so leicht, da er einerseits immer wieder seine nassen Haare aus der Stirn streichen musste, wobei die Zahlen immer mehr zerwischt wurden, und zum anderen, dass er die Zahlen nur spiegelverkehrt sehen konnte. &Uuml;berhaupt kam ihm sein Leben momentan sehr verkehrt vor. Eigentlich hatte der Tag doch normal begonnen.</p>
<p>Nachdem er sich im Bad aufgew&auml;rmt hatte, rief er im Gymnasium an, um sich f&uuml;r diesen Tag abzumelden. Anschlie&szlig;end ging er wieder in sein Wohnzimmer, um sich mit dem Brief zu befassen. Da er mittlerweile fast getrocknet war, konnte man wieder einzelne Worte erkennen. Aber diese Worte waren in einer Sprache geschrieben, die er nicht sprach und so auch nicht erkannte. Es gab ein paar &Auml;hnlichkeiten zum Spanischen, aber auf spanisch war der Brief nicht verfasst. Nach einiger Zeit kam er zu dem Schluss, dass es portugiesisch sein m&uuml;sste.</p>
<p>Vom Absender war bis auf das Wort &#8220;Lisboa&#8221; nicht mehr all zu viel zu sehen. Gregorius stutze. Dieser Name kam ihm bekannt vor, er hatte in schon einmal geh&ouml;rt. Aber erst als er ihm Lexikon suchte, fand er die L&ouml;sung. Lisboa bedeutete Lissabon&#8230;</p></p>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/nachtzug-nach-lissabon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hausaufgaben</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/hausaufgaben/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/hausaufgaben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 19:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Hatte ich zu machen. Hab ich auch. Eine Rede sollten wir schreiben. In Deutsch. Da macht man so was. Aber nicht nur das. Humorvoll sollte sie auch sein. Gerne auch Ironisch. Das Thema? Unterschiedlich. Es wurde gelost. Und ich bekam die 6. Stunde. Als Thema, nicht als Strafe. Wie dem auch sei. Ich habe die Rede gemacht. Und werde sie hier auch zeigen.</p>
<p><!--more-->
<p>Liebe Klasse,</p>
<p> ich stehe heute hier vor euch, weil ich es will. Ich will hier genau so gerne sein, wie ich das Thema, von dem ich euch erz&auml;hle, liebe. Glaubt mir, ich verehre es regelrecht. Und ich glaube, dass ihr es auch alle sehr sehr gern habt. Aber wovon ist &uuml;berhaupt die Rede? Wovon soll ich euch erz&auml;hlen? Von der 6. Stunde. Dieser wundersch&ouml;nen Erfindung des noch sch&ouml;neren Schulwesens. Ich will euch  erz&auml;hlen, wozu diese Stunde geschaffen wurde. Aber ich will euch auch sagen, wie ihr am besten mit ihr umgehen k&ouml;nnt. Damit w&auml;ren wir auch schon beim eigentlichen Thema dieser Rede: Wieso gibt es &uuml;berhaupt eine 6. Stunde? Nat&uuml;rlich denkt ihr jetzt, dass diese Frage einfach zu beantworten ist. Auf den ersten Blick sieht es auch so aus. Man denkt zun&auml;chst einmal, dass es &uuml;berhaupt nichts Besonderes an dieser Stunde gibt. Sie ist meistens nur einfach die letzte Stunde. Punkt, das ist schon das einzig Besondere an ihr. Aber nein, so einfach ist das Ganze nicht. Nein, die 6. Stunde ist nicht wie jede andere. Nat&uuml;rlich auch in ihr findet Unterricht statt, darin liegt der Unterschied auf keinen Fall. Nein der Unterschied liegt nicht im Unterricht selbst. Die 6. Stunde hatte von Anfang an nur einen Grund, sie sollte die Sch&uuml;ler qu&auml;len. Ja, das klingt banal, aber es ist wahr. Und Beweise gibt es auch, denn in keiner anderen Stunde, ist man so geschafft, so angespannt und so wenig in der Lage, Lehrstoff aufzunehmen. Es gibt einfach keine vergleichbare Stunde. Die letzte Pause liegt weit zur&uuml;ck und vor einem liegt die Freizeit. Alles was einen davon abh&auml;lt ist der Lehrer, der sich einen Spa&szlig; daraus, macht uns arme Sch&uuml;ler zu qu&auml;len.</p>
<p> Aber wir k&ouml;nnen uns wehren. Auch wenn ihr es nicht glaubt, es geht. Wenn wir uns nicht qu&auml;len lassen, verliert der Lehrer seinen Spa&szlig;. Und wenn wir dann noch weiter gehen, kann es passieren, dass der Lehrer nicht nur seinen Spa&szlig; verliert, sondern dass wir ihn sogar selber qu&auml;len k&ouml;nnen. Und wie? Es ist ganz einfach. Der Lehrer will uns dadurch qu&auml;len, dass wir mitarbeiten sollen, trotz der untragbaren Lage. Wir k&ouml;nnen einfach keine Leistung mehr bringen. Und genau das ist es, was wir tun. Wir verweigern die Leistung. Einfacher und vor allem effizienter k&ouml;nnen wir den Lehrer nicht qu&auml;len. Man wird einfach zu einer z&auml;hen Masse, die auf keine Signale reagiert. Denn was k&ouml;nnte anstrengender sein, als einer Masse von Wackelpudding die Funktion einer Sinuskurve erkl&auml;ren zu m&uuml;ssen? Oder einem Schlafsaal die Definition der Stromst&auml;rke zu erl&auml;utern (ihr erinnert euch, der eigentlich nicht vorhandene Leiter im Vakuum?). Richtig, nichts.</p>
<p> Ich will euch jetzt auch nicht mehr weiter qu&auml;len, denn ich bin kein Lehrer und die 6. Stunde haben wir auch noch nicht. In diesem Sinne: Schlaft sch&ouml;n! </p>
</p>
<p>Ach ja, Sabrina wollte <a href="http://sabba1522.blog.de/2007/02/23/eine_rede~1793218">auch eine schreiben</a>.</p>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/hausaufgaben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Das wars&#8221; Teil &#8546;</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/das-wars-teil-3/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/das-wars-teil-3/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2006 10:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Nun stand sie hier. Vor ihr nur der Abgrund. Unter ihren F&uuml;&szlig;en das Dach. Schon 30 Minuten. Die letzten Atemz&uuml;ge. Der letzte Schritt. Ein Zeichen, ihres Lebens. Ja, Abdruck. Abdruck war das richtige Wort. Voller Ironie und Sarkasmus, aber was war schon das Leben, wenn nicht voller Ironie.</p>
<p> <!--more-->
<p>2 Meter zur Kante.&#160;1,5 Meter zur Kante.&#160;1 Meter zur Kante. Und dann geschah es. Ein kleines Zucken. Und sie konnte sich nicht mehr bewegen. Sie stand.&#160;50 Zentimeter vor ihr die Erl&ouml;sung. Und sie konnte keinen Schritt tun.</p>
<p>Sie hatte Angst. Sie war zu feige. Sauer auf sich selbst. Und dann sah sie sie. Ein junges Paar. Verliebt. Vielleicht verlobt. Gl&uuml;cklich.&#160;1 Meter zur Kante.&#160;1,5 Meter zur Kante.&#160;2 Meter zur Kante.&#160;3 Meter zur Kante.&#160;4 Meter zur Kante. Und jetzt lief sie. Zur&uuml;ck zum Eingang ins Haus. Durch das Treppenhaus. Hinunter zur Erde. Wie geplant. Aber auf ihren eigenen F&uuml;&szlig;en. Unter ihr die Treppe.</p>
<p>Sie flog dahin. Und jetzt sp&uuml;rte sie es. Sp&uuml;rte das Leben, auf ihrem Weg zu ihrem Zuhause. Das ein echtes Zuhause sein sollte.</p>
<p><em>Inspiriert durch eine Idee meiner Freundin</em></p>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/das-wars-teil-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Irgendwie wahr&#8230;</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/irgendwie-war/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/irgendwie-war/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 16:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>
<blockquote>Die Welt ist von Narren erschaffen, damit Weise darin leben k&ouml;nnen.</p></blockquote>
<p> <small>Oscar Wilde</small></p>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/irgendwie-war/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Das wars&#8221; Teil &#8545;</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/das-wars-teil-2/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/das-wars-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 10:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Sie w&uuml;rde es allen zeigen. Ja sie w&uuml;rden sich wundern, sie w&uuml;rde alle schocken. Etwas was nie jemand erwartet h&auml;tte. Sie w&uuml;rde sie in Trauer st&uuml;rzen. </p>
<p>Was w&auml;re das peinlich. Vor allem f&uuml;r ihre Eltern. Mit ihrem kleinen Spie&szlig;erschrebergarten. Ihren Gartenzwergen. Ihrer ach so feinen Welt. Sie w&uuml;rde sie ersch&uuml;ttern.</p>
<p> <!--more-->
<p>Suizid.</p>
<p>Aber wie, wie konnte sie es tun, es inszenieren.</p>
<p>Da stand sie vor dem Waschbecken. Nicht traurig wie sonst. Befreit, ja fast gl&uuml;cklich. Die Rasierklinge in der Hand. Schon an der Pulsader angesetzt.</p>
<p>Nein so nicht. Wenn sie etwas mitbek&auml;mmen, bevor es zu sp&auml;t w&auml;re. Nein viel zu unsicher. Aber was sonst. Erh&auml;ngen? Nein, zu langsam und zu qualvoll. Tabletten. Sicherlich, stilvoll, aber Schocker? Nein es musste etwas gr&ouml;&szlig;eres sein. Sich mitten auf dem Marktplatz erschie&szlig;en. Ja das w&auml;re etwas. Aber sie hatte keine Waffe.</p>
<p>Etwas gro&szlig;es. Gro&szlig;, hoch, weit zu sehen. Ein Schocker. Ja das war es. Sie w&uuml;rde springen. Springen aber wovon. Nein von keiner Br&uuml;cke. Von einem Haus. Ja genau sie wusste eines. Und es war weit genug weg. Ja ihre Eltern w&uuml;rden sich Sorgen machen wo sie sei. Und dann w&uuml;rde der Zusammenbruch gekommen, der Schock w&uuml;rde sie treffen, oh ja, gleich morgen Vormittag. Genau wenn sie nicht in der Schule sein w&uuml;rde. Ihre Eltern w&uuml;rden es erfahren. Nicht wissen wo sie sie.</p>
<p>So schlief sie ein. Zum ersten mal seit Monaten ruhig und ohne Sorgen.</p>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/das-wars-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Das wars&#8221; Teil &#8544;</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/das-wars-teil-1/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/das-wars-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 10:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p>Wann hatte es begonnen? Sie wusste es nicht mehr. Sie wusste nur noch eins. Es w&uuml;rde bald vorbei sein. Sie wollte nicht mehr so leben. Jeden Abend weinen. Wie heute. Aber von Anfang an. </p>
<p> <!--more-->
<p>Was waren sie denn die letzten Wochen, nichts als Tage voller Wut, Angst, Trauer, Schmerz und Hilflosigkeit. Ihr Freund. Nein es war nicht ihr Freund. Es war ihr Ex und sie hasste ihn abgrundtief. Sie hasste ihn f&uuml;r alles. Und er hasste sie. &#8220;Du schei&szlig; Zicke, verpiss dich aus meinem Leben&#8221;. Das waren sie, seine letzten Worte. Wie konnte sie nur so dumm sein. Aber das war jetzt auch egal.</p>
<p>Ihre Eltern. Oh ja sie auch. Jeden Abend das gleiche. Erst schrien ihre Eltern sie an und dann fingen sie an sich gegenseitig zu beschimpfen. &Uuml;ber ihre Freunde, ihre Noten, &uuml;ber ihr Aussehen. &Uuml;ber ihr Leben. Und wer die Fehler gemacht hatte. Wer war es, das besch&auml;ftigte sie noch mehr als ihre Tochter es tat.</p>
<p>Aber auch ihre angeblichen Freunde. Ehemaligen Freunde. Sie war froh, wenn sie in Ruhe gelassen wurde. Zu viele Dem&uuml;tigungen. Die Schl&auml;ge. Aber das war harmlos. Gegen die Vergewaltigungen auf dem Schulklo. Vor den Augen der anderen.</p>
<p>Nein was sollte konnte musste denn noch passieren. Was gab es denn gutes auf der Welt. Und dann fiel ihr etwas ein. </p>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/das-wars-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwei Liebende</title>
		<link>http://der-wendlaender.de/poetisches/zwei-liebende/</link>
		<comments>http://der-wendlaender.de/poetisches/zwei-liebende/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2006 19:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poetisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[<p><img src="http://web38.servana.de/blog/wp-content/uploads/2006/11/2292006-unesco-projektag-006.jpg" alt="Zwei Liebende" width="350" /> <!--more-->
<p><strong>Zwei Liebende, von einander getrennt. Zwei Liebende, einander ersehnend. Zwei Liebende, einander so nah und doch so fern.</strong></p>
<p><strong>Zwei Liebende, einander sehend. Zwei Liebende, einander n&auml;hernd. Zwei Liebende, einander so nah und doch so fern.</strong></p>
<p><strong>Zwei Liebende, einander verbunden. Zwei Liebende, gl&uuml;cklich vereint. Zwei Liebende, einander so nah&#8230;</strong></p>
]]></description>
		<wfw:commentRss>http://der-wendlaender.de/poetisches/zwei-liebende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
