Und ich rede nicht von Fliegen, Ameisen, Spinnen oder anderen Insekten. Die hat jeder von uns schon getötet. Ich rede von ethnischen Fragen. Abtreibung – Ja oder Nein? Ein Leben töten? Bevor es überhaupt richtig begonnen hat. Geht das?
Haben sich viele Leute gefragt. Sehr viele und deswegen war es lange verboten. Aber wann ist ein Leben eigentlich ein Leben? Was ist Leben überhaupt. Hier beginnen doch schon die ersten Fragen. Finde ich jedenfalls. Natürlich ist es ethnisch verwerfbar ein Leben zu beenden. Aber ist es nicht auch ethnisch verwerfbar, ein Leben anfangen lassen, auch wenn es von Anfang an chancenlos ist? Schickt man es so nicht in den sicheren Tod?
Und ist nicht jeder verhütete Akt ein millionenfacher Mord? Man weiß von Anfang an, niemand wird diesen Akt überleben. Aber ist das schon Leben? Kann man das schon Tod nennen? Und jede Frau tötet monatlich mindestens eine Eizelle, natürlich, dafür kann sie nichts, aber ist es nicht trotzdem schon ein Mord?
Also stehen hier 2 Fronten gegenüber. Wer nicht verhütet, bekommt möglicherweise schon mit 16 Jahren ein Kind. Man kann sich sicher sein. Man hat nicht mutwillig getötet, sondern eine Chance gegeben. Aber wer jetzt schwanger wird, hat ein Problem mit der Versorgung des Kindes. Und ist das nicht wieder verwerflich? Ein Leben zu schaffen, obwohl man weiß, dass man ihm kaum etwas bieten kann? Also verhüten. Und wieder Millionen in den Tod schicken.
Ein Teufelskreis. Wenn man es ganz hart auslegt.





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