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Super Mario?

Nein wohl eher nicht, Die Rede ist hier nämlich nicht von dem kleinen Klempner aus dem Hause Nintendo, sondern von Mario Ⅿ., der momentan den deutschen Staat verarscht zum Narren hält.

Ein Mensch, wie er, der bereits am 1. Prozesstag aus dem Gerichtssaal fliehen wollte, später auf ein Gefängnisdach klettert, um dort 20 Stunden zu stehen und später einen Anfall vortäuscht, wird vom Staat beschützt, ja fast mütterlich behandelt. So sei es dem Angeklagten, der bereits am erstem Prozesstag seine Tat gestanden hat, nicht möglich auf Grund einer Unterkühlung am zweiten Prozesstag teilzunehmen.

Doch ist hier nicht etwas faul im Staate Deutschland? Wenn Mario Ⅿ. der Meinung ist, dass er 20 Stunden auf einem Dach verbringen müsste, dann muss er auch mit den Konsequenzen leben. Stattdessen wird er für seinen Ungehorsam belohnt. Zum einen durch die Verlegung des Prozesses und zum anderen dadurch, dass sein Opfer Stefaphanie, nicht mehr gegen ihn aussagen will, weil sie fürchtet hat, dass der Staat Mario Ⅿ. nicht kontrolieren kann. Ihre Familie überlegt sogar auszuwandern, aus Angst, nie vor Mario Ⅿ. sicher zu sein. Und hier fängt die Perversion erst richtig an.

Während der Straftäter in Deutschland vom Staat nach seiner Entlassung eine Geheimadresse so wie Geheimnummer zugewiesen bekommt, um ihn vor Racheakten der Opfer zu schützen, gibt es so einen Service für das Opfer nicht. Es erhält keine Geheimnummer und keine Geheimnummer. Es würde nicht einmal informiert werden, wenn der Täter wieder auf freien Fuß kommt. Diese Information muss erst extra angefordert werden. (Leider fehlen mir zu diesem Teil die Links, die Informationen stammen von RTL Aktuell, wenn jemand Links findet, schickt sie mir bitte)

Durch all diese Faktoren wird das Opfer, in diesem Fall die 14-jährige Stephanie, regelrecht da zu gezwungen, ihr Heimatland, so wie ihren kompletten Freundeskreis zu zu verlassen, wenn es dann weiterhin ein halbwegs sorgenfreies Leben führen willl. Noch da zu kommt, dass eine Therapie, die seelische Schäden beheben soll, nicht zu Kosten des Täters oder des Staates gehen, sondern dass das Opfer sie vollkommen selber tragen muss. Der Täter hingegen bekommt seinen Therapie gratis vom Staat.

Auch eine Verhandlung, bei der der Täter eine angemessene Strafe bekommt, ist nur dann möglich, wenn es dem Opfer möglich ist, sich einen Anwalt zu leisten. Auch hier bekommt der Täter einen Anwalt vom Staat gestellt. Natürlich, vor einer Verurteilung gilt man noch immer als unschuldig, also sollte man auch eine vernünftige Verteidigung bekommen, alles andere wäre gegen jegliche menschliche Grundsätze. Aber was will man in einem Fall, wie dem von Mario Ⅿ. noch verhandeln? Mario Ⅿ. ist ja nicht einmal mehr ein mutmaßlicher Täter, da er die Tat bereits am ersten Prozesstag gestanden hat.

Hier stellt sich doch nur eine Frage, wie lange soll er sitzen?

2 Kommentare zu “Super Mario?”


  1. Gravatar Icon 1 Sören Nov 18th, 2006 um 13:23 Uhr

    da sieht man mal wieder wie toll unser Staat doch ist. Und dafür sollen wir Steuern zahlen?

  2. Gravatar Icon 2 Claas Nov 20th, 2006 um 23:50 Uhr

    Ja, was mich vor allem stört, ist, dass keine Konsequenzen daraus gezogen werden. Mein Lieblingszitat hier zu aus der Presse:
    Es sind schon Justizminister für weit weniger große Pannen zurückgetreten (Qelle folgt noch).

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