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Und jetzt kommt langsam raus, was sich doch eigentlich alle schon gedacht haben. Spannend finde ich nur noch die Frage wie Lance Armstrong gedopt hat. Ich bin mir nämlich sicher. Denke ich. Also das er gedopt hat. Wie alle anderen.
Und hier fange ich an zu überlegen. Ist dieses Doping jetzt eigentlich noch unfair? Immer mehr Radfahrer sagen doch momentan, “Ja, ich habe gedopt”. Und das dies nur bei den Deutschen so sein soll? Nein. Auch woanders. Sicherlich. Das heißt eigentlich waren alle gedopt. Zumindest alle in der Spitzengruppe. Und hier besiegt sich doch das Doping wieder. Einziger Unterschied sind jetzt noch Menge und Art des Dopings.
Alle dopen. Alle fahren schneller. Also bleibt nicht alles beim alten? Zumindest in Ansätzen? Ironisch ist das alles. Doping um besser zu werden. Nur dopen alle. Also alles umsonst.





Man muss sich bei den Regeln halt nur einig sein.
Wäre Doping erlaubt, bzw. einfach akzeptiert, dann würde allerdings jeder sportliche Wettkampf weniger zum Kampf um körperliche Höchstleisungen, sondern es wäre mehr ein Wettbewerb der Mediziner. So nach dem Motto “Wer mischt das beste Zeug zusammen.”
Wär sicher auch nicht uninteressant abter mir gefällt ein rein sportlicher Wettbewerb dann doch besser.
So richtig überraschend war das alles jedenfalls nicht. Eigentlich hat mans ja schon immer geahnt und Gerüchte gabs ja auch immer wieder.
Da immer alles schneller wurde, es aber trotzdem immer Leute gab, die dort noch herausstachen, was man aber eigentlich auf normalen Wege kaum erklären konnte, lief der Schluss bisher doch auch immer schon auf Doping hinaus. Nur konnte man es bisher nicht wirklich nachweisen. Oder halt nur in Einzelfällen. Interessant wird, wie sich die Geständnisse entwickeln. Der Masseur von Ulrich behauptet ja mittlerweile schon, dass er ihm ‘97 Epo gespritzt haben will.
@Jan: Ein Wettlauf der Medizin ist es bereits. In den letzten 10 bis 15 Jahren ist der Sport dermassen verwissenschaftlicht worden, dass der Leihe kaum noch durchblickt. Das ist ja auch die Position von Fuentes. Er behauptet, was er mit den Sportlern macht ist kein Doping, sondern die Anwendung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Ja, stimmt schon – den Eindruck hab ich ja auch. Es kommt dann halt auf die Regeln an und wie weit die medizinische Manipulation gehen darf, bevor es unsportlich wird.
Ich seh die Frage auch ein bisschen als gesellschaftliches Problem. Wollen wir puren Sport sehen oder interessiert uns auch was man mit medizinischen Mitteln aus einem Menschen herausholen kann? interessant mag ja beides sein, es hängt halt davon ab was gesellschaftlich akzeptiert wird.